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Tobias Bucher

Im Winkel, 7228 Pusserein

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Diesen Silvester haben wir besonders freudig auf das neue Jahr angestossen. Grosses steht an: Ich werde den Betrieb meiner Eltern übernehmen. Ein bedeutungsvoller Moment! Nach jahrelanger Aufbauarbeit, in welche Martin und Susanne viel Herzblut  und Energie gesteckt haben, übergeben sie jetzt den Bauernhof an mich weiter.

In den vergangenen 4 Jahren war ich  der Angestellte meines Vaters (und noch vorher das Knechtlein). Ab jetzt ist er mein Helfer und Berater.  Beim Fleischverpacken, beim Heuen und vor allem im Haushalt kann ich weiterhin auf die Unterstützung meiner Mutter zählen. Für diese Hilfe bin ich sehr dankbar.

Besonders glücklich bin ich, dass meine Freundin Maja meine Begeisterung für die Landwirtschaft teilt. In ihrer Freizeit und auch nach der Arbeit steht sie mir tatkräftig zur Seite.

Nebst allen nützlichen Dingen wie Haus, Stall, Inventar, ect. konnte ich auch die tiefe Bionummer meines Vaters (sein heimlicher Stolz) mit grosser Freude übernehmen. Ich werde sie weiter in Ehren halten und das damit verbundene Gedankengut pflegen und weiterentwickeln. Besonders wichtig ist mir der respektvolle Umgang mit der Natur und den Tieren, verbunden mit der Hoffnung, meine tiefe Bionummer irgendwann an eines meiner Kinder weitergeben zu können.

Die Direktvermarktung ist ein wichtiger Bestandteil unseres Betriebs und liegt mir sehr am Herzen. Ich freue mich weiter auf Eure Unterstützung zählen zu dürfen. Vielen herzlichen Dank!

Mit lieben Grüssen    

    Tobias Bucher

Pusserein, 17. Januar 2013

Am 1. April 1985 kamen wir, Martin und Susanne Bucher aus Basel nach Pusserein. Seit 23 Jahren leben wir nun hier und fühlen uns zuhause. Unsere Kinder, Tobias und Laura sind nun auch schon 19 und fast 18 Jahre alt.

Martin, Jg. 1949, ist der Betriebsleiter und der „Macher“ der Landwirtschaft. Vor nun 23 Jahren hat er den damals noch kleinen und rückständigen Betrieb übernommen und ihn mit den Jahren zu dem gemacht, was er heute ist. Nun kommt auch Martin langsam in die Jahre und blinzelt freudig auf die näher kommende Pensionierung. Das Pensionsalter ist ja bekanntlich flexibel wählbar, wenn man selbständig ist. Bei uns hängt es ab vom Zeitpunkt, da unser Sohn den Hof übernehmen will und wird. Aber mindestens 5 Jahre dauert das schon noch, was ganz gut ist so.
Susanne, Jg. 58, ist Ergotherapeutin mit eigener Praxis in Schiers, dazu Ehefrau, Mutter, Hausfrau und Schreiberling. In der Landwirtschaft ist sie „der Bürogummi“ und „die, komm hilf mir“.
Tobias, Jg. 89, ist der zukünftige Jungbauer. Er absolviert mit viel Interesse die landwirtschaftliche Ausbildung. Das Stillsitzen in der Schule fällt ihm sehr schwer, das Lernen weniger. Aber am liebsten ist er draussen am „Krampfen“ und im Stall. In der Freizeit klettert er sehr gerne und geht auf Skitouren. Auch Lesen tut er sehr gerne.
Laura, Jg.90, besucht die Mittelschule in Schiers, ihre grosse Leidenschaft und ihr grosses Engagement sind aber die Pfadi, die Schülerinnen-Verbindung, die Juso, die Freundinnen, der Umweltschutz, der Ausgang, und…und…, die Liste ist endlos. Viel Zeit bleibt da nicht mehr für die Landwirtschaft, obwohl sie immer gerne mitdenkt. Im Haushalt packt sie zum grossen Glück tatkräftig an und das Kochen ist ihre grosse Vorliebe. Wir lassen uns immer gerne überraschen von ihren feinen Menus. Die Idee für ihre Maturaarbeit ist dann auch eine Art Kochbuch. Laura möchte gerne schulische Heilpädagogin werden und mit behinderten Kindern arbeiten.

Wir bewirtschaften 22 ha Land in Bergzone 3 und 4. Seit 1987 sind wir ein Bio-Betrieb mit Knospeanerkennung (heute BIO SUISSE), gehören somit also zu den Pionieren des biologischen Landbaus in Graubünden. Seit Frühling 1991 haben wir Mutterkuhhaltung. Zurzeit haben wir 17 Mutterkühe mit je einem Kalb. Besondere Freude bereiten uns unsere 10 Mutterschafe mit ihren Lämmern, sowie die beiden Ziegen und die Gitzi. Sie ersparen uns das Mähen und Rechen an den steilen Hängen. Unsere Tiere verbringen den Winter im Freilaufstall mit 24 Stunden-Auslauf (RAUS). Sämtliche Ställe entsprechen den KAG-Freiland Tierhaltevorschriften und erfüllen die Richtlinien des Bundes zur BTS (besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme).

Wir produzieren Naturabeef, d.h. die Kälber werden mit 8 bis 12 Monaten geschlachtet und alles Fleisch wird über die PGP direkt an die Kunden verkauft.
Im Sommer sind unsere Mutterkühe mit ihren Kälbern auf der Alp. Die Kälber saugen bei ihren Müttern, welche deshalb auf gutes Futter angewiesen sind.
Seit 1992 besteht für uns keine Möglichkeit mehr auf Schierser Gemeindegebiet unsere Mutterkühe artgerecht zu sömmern. Deshalb verbrachten unsere Mutterkühe 6 Sommer auf dem Bernina, bis wir glücklicherweise Platz erhielten auf der Malanser Alp „Heuberg“.

Typisch für Martin ist, dass er ständig am Bauen ist. In einem seiner ersten Aufsätze schrieb Tobias einmal: „mein Vater ist Bauer und Bauer“. Diese Aussage stimmt bis heute. In den letzten 20 Jahren hat Martin unser ehemaliges, gemietetes, uraltes Walserhaus neu ausgebaut, aus einem alten Stall einen Neuen gemacht, ein Wohnhaus aufgestellt und diesen Sommer will er sein nächstes Projekt, einen Maschinenunterstand in Angriff nehmen. Zum Glück wird Tobias diesen Sommer zuhause arbeiten. Auch er wird mit grösster Wahrscheinlichkeit „Bauer und Bauer“.
Wir geniessen das Leben hier in Pusserein. Jeder und jede von uns hat die Möglichkeit, das Leben so zu gestalten, wie es den eigenen Wünschen und Bedürfnissen entspricht und gleichzeitig haben wir einen festen Zusammenhalt und alle helfen einander.

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